Über mich

Ich bin Anna, Hundepsychologin und Mitglied einer ZweiMensch-DreiHunde-DreiKatzen WGIMG-20160809-WA0007

Hundebegeistert und -fasziniert bin ich von Klein an und nach einem Schulpraktikum im Tierheim fiel die Entscheidung. Daika, eine schwarze Labrador-Mix Dame, zog bei uns ein. Sie war ca. 12 Wochen alt und das Abenteuer begann….
Nach knapp 15 Jahren ist Daika leider gegangen und einer der Gründe, warum ich die Ausbildung zur Hundepsychologin gemacht habe, zog ein. Chester. 2 ½ jähriger Rüde, mit drei oder vier Monaten kastriert und nach Deutschland gebracht. Angst hatte er vor Jedem und Allem, er reagierte mit Flucht oder Aggression. Detaillierter gehe ich auf so ein Verhalten im diesem Artikel ein. Ratschläge, wie Rappeldose werfen etc. konnte man mir sagen, doch dass es das Falscheste gewesen wäre, was ich hätte machen können, war mir mehr als klar und die Ratschlaggeber bekamen von mir höchstens ein Kopfschütteln. Ich las Bücher über Angst und Aggression bei Hunden, bildete mich weiter in puncto Hundeverhalten, und letztendlich war mein Handeln nach Bauchgefühl kombiniert mit der tollen Ausbildung das Beste. So bekam auch eine meiner Trainigsmethoden, die ich die letzten 15 Jahre bei Daika praktiziert habe, einen Namen. Schlicht und einfach Bauchgefühl mit einer Prise Markertraining. Da ich mich bei Daika nicht um die diversen existierenden Methoden gekümmert habe, sondern intuitiv mit ihr trainiert habe, musste ich ein wenig schmunzeln als ich dann las, dass es eine Bezeichnung dafür gibt. Letztendlich muss jedoch bei jedem Hundeindividuum geschaut werden, wie am Besten trainiert wird. DEN einzig wahren Weg gibt es nicht. Ein gutes, funktionierendes Training besteht aus einer Mischung von Empathie, Verstand, Interesse und Wissen über Hundeverhalten und Motivation.

Und Chesters Erfolge sagten mir, dass es bei ihm ebenso der richtige Weg war. Auch Roxy und Ginger (beim Einzug ein Nervenbündel hoch zehn, vor jedem Fliegenpups wurde geflüchtet) haben mit einem Mix aus Intuition und Bauchgefühl, Körpersprache und Markertraining schnell große Fortschritte gemacht. Doch nun wollte ich mein Wissen noch weiter ausbauen, noch mehr dazu lernen. Bei der Ausbildung war mir wichtig, dass sie absolut gewaltfrei ist, wissenschaftlich fundiert und nicht auf irgendwelchem Untetdrückungsgeschwafel beruht. So absolvierte ich die Ausbildung bei Thomas Riepe. Thomas hat viele freilebende Hunde, Dorfhunde, Ranchhunde, freilebende Wölfe und Konsorten beobachtet. Und von jemandem, der all seine Freizeit der Beobachtung und Dokumentation freilebender/selbstständig leben dürfender Kaniden widmet, lernt man viel über echtes Hundeverhalten. Neben Thomas Riepe hielten namhafte Referenten wie Dr. Maria Hense und Dr. Friederike Weichenhahn die Ausbildungsseminare. Literatur renommierter Wissenschaftler wie Barbara Wardeck-Mohr, Adam Miklòsi, James O’Heare u. v. A. rundeten die Ausbildung ab.

Weiterhin besuche ich jährlich viele Seminare um mich fortzubilden. Man lernt sein Leben lang und Wissen über Kaniden kann man nie genug haben!  🙂

Seminare von Menschen wie z.B. Thomas Riepe, Günther Bloch und Stephan Kirchhoff, die selbst viel Zeit damit verbracht haben, freilebende Kaniden zu beobachten und demnach wirklich wissen, was „das machen Hunde so“ heisst, kann ich jedem Hundehalter nur ans Herz legen. Es ist eine große Bereicherung. Und zu „das machen Hunde so“…wir sind Menschen, keine Hunde ;o)

 

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